A-Junioren: Niederlage gegen Wängi

Die A-Junioren haben im vierten Meisterschaftsspiel zum ersten Mal verloren. Gegen den FC Wängi konnte man lange mithalten, gegen den Schluss brach man jedoch auseinander und verspielte die Führung noch. Zu reden gab in dieser Partie am Schluss doch vor allem der Schiedsrichter.

Der FCM startete wie immer gut in die Partie. Immer wieder schafften die Flügelspieler den Durchbruch auf der jeweiligen Seite, doch die Zuspiele in die Mitte kamen allesamt nicht an oder die Stürmer patzten in der Chancenverwertung. Nach einem Handspiel von Bashkim kassierte dieser die gelbe Karte und für zehn Minuten musste man in Unterzahl agieren. Doch ausser einigen Distanzschüssen, die alle mehr oder weniger ungefährlich blieben, kam der FC Wängi zu keinen Chancen im ersten Durchgang. Als der Schiedsrichter schon zum ersten Mal auf die Uhr sah, war es dann Domi, der nach einem Zusammenspiel mit Dario und einem Dribbling im Strafraum aus spitzem Winkel zum 1:0 für die Heimmannschaft traf.

 

Mit dieser knappen Führung ging es dann auch in die Pause. Hinten liess man bisher gar nichts zu, was natürlich positiv stimmte, dass man in der zweiten Halbzeit die Führung halten kann.

 

Nach ereignislosen fünfzehn überschlugen sich die Ereignisse in der zweiten Halbzeit. Nach einer Notbremse gegen Domenic flog der gegnerische Keeper mit rot vom Platz. Der anschliessende Freistoss brachte dem FCM jedoch nichts ein. Nachdem ein Spieler von Wängi wegen reklamieren eine gelbe Karte bekam und der Captain auch noch reklamierte, sah auch dieser gelb. So spielte der FCM für kurze Zeit mit drei Mann in Überzahl. Die gegnerischen Trainer und vermutlich auch einige Zuschauer, denn wer genau Trainer war und wer nicht, war nicht genau auszumachen, echauffierten sich so stark über die beiden gelben Karten, dass zumindest zwei Personen auf die Hafenfeld-Tribüne gschickt wurden. Im ganzen Durcheinander war der Schiedsrichter dann auch noch der Meinung, dass er Merlin, der eingewechselt werden sollte, denn Regeln nach noch nicht den Zutritt auf den Platz erlaubte, so dass au dieser noch die gelbe Karte sah. Danach wurde wieder ein wenig Fussball gespielt jedoch nur für kurze Zeit, denn nach einer Nichtigkeit, für die einige Schiedsrichter nicht mal Foul gepfiffen hätten, sah auch David die gelbe Karte. So standen beim FC Münsterlingen für einige Minuten nur neun Mann auf dem Feld, beim FC Wängi waren es sogar nur acht. Doch schnell war es der FC Wängi, der in Überzahl spielen konnte, denn wegen dem langen Geplänkel nach den gelben Karten, spielte der FC Wängi höchstens fünf Minuten wirklich in Unterzahl. Nach dem Durcheinander schaffte es der FC Münsterlingen nicht mehr, sich zu sortieren. Nur David und Sergio hatten vorne noch Chancen die Führung auszubauen. Doch nach den Karten, war es praktisch nur noch der FC Wängi, der powerte. So gelang dem FC Wängi, nach einem Ball den Danilo zuerst verschätze und auch Dario nicht entscheidend klären konnte, der Ausgleich. Dabei spielte es auch keine Rolle, das man im Zweikampf zwischen Dario und dem Torschützen durchaus auf Freistoss für die Heimmannschaft hätte entscheiden können. Denn bei diesem Treffer muss man sich ganz klar an der eigenen Nase nehmen. Weiter blieb es heiss auf dem Hafenfeld, der FCM konnte sich kaum noch befreien und man hätte meinen können, dass Wängi in Überzahl spielt, hätte man es nicht besser gewusst. Nachdem sich ein Spieler von Wängi am Knie verletzte, musste eine Bahre her, was wieder für einen längere Pause sorgte. Doch auch nach dieser Pause gehörte das Spiel ganz klar dem Gast. So musste passieren was sich schon lange angebahnt hatte und der FC Wängi erzielte den Führungstreffer. Die Hintermannschaft konnte einen Ball nicht klären und schlussendlich musste der Stürmer nur noch einschieben. Aber auch bei diesem Tor hätte man auf Foul für den FCM entscheiden müssen, den Thomas wurde klar von einem Gegner behindert. In der Annahme der Schiedsrichter würde sicher noch einige Minuten nachspielen lassen, wollte der FCM nochmals alle Kräfte mobilisieren. Doch völlig unerwartete folgte kurz darauf der Schlusspfiff. Nach 42 Minuten hatte der Schiedsrichter genug und pfiff die Partie vorzeitig ab.

 

Kurz nach dem Abpfiff machte sich in erster Linie Konsternierung aufgrund der verpassten Chance breit, denn mit einem Sieg hätte man sich ganz vorne in der Tabelle platzieren können. Aber auch den Schiedsrichter muss man natürlich thematisieren. Obwohl dieser bis zur roten Karte die Partie im Griff hatte, entglitt ihm die Partie nach den beiden gelben Karten gegen Wängi völlig und mit dem frühzeitigen Abpfiff setzte er dem Auftritt noch die Krone auf. Aber die Schuld für die Niederlage primär beim Schiedsrichter zu suchen wäre falsch und würde nicht von Sportgeist zeugen. Denn wieder einmal war die zweite Halbzeit desolat. Mit solchen inkonstanten Auftritten wird es mit dem Aufstieg auf jeden Fall nichts. Obwohl die erste Halbzeit wirklich nicht schlecht war, war die zweite Hälfte dann so schlecht, dass man sich hier unter keinen Umständen rühmen darf. Der Grund für dieses Einbrechen zu finden ist schwierig. Einen Einfluss haben sicherlich die vielen Einwechslungen und vermutlich auch die fehlende Kondition.

 

Am kommenden Sonntag, 3. Mai trifft man auswärts auf den AS Calcio Kreuzlingen. Da muss ein Sieg her, will man noch ernsthaft vorne in der Tabelle mitmischen!

 

Telegramm:

FC Münsterlingen – FC Wängi 1:2 (1:0)

1:0 Dominik Lüthi; 1:1 Wängi; 1:2 Wängi

 

Aufstellung: Philipp Müller; Dario Zimmermann, Danilo Ferrari, Thomas Stump, Bashkim Imeri; Dominik Lüthi, Domenic Good, Luca Zwahlen, Felix Guntlisbergen; Timo Jeremias, Luca Buhr

Ersatz: Sergio Ciraci, Merlin Hosner, David Eggimann, Marco Antenori, Vojio Tosic

 

 

Nächstes Spiel: AS Calcio Kreuzlingen - FC Münsterlingen, Sonntag 03. Mai, 12:00 Uhr.

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